Hier finden Sie frühere Nachrichten unserer Homepage, chronologisch geordnet:

 

 

22. Mai 2021: Kommunität erhält erste Lieferung von bio-fairen NoCap-Tomatenprodukten von Geflüchteten, die als Erntehelfer in Süditalien gerecht entlohnt werden

 

Wir erhalten erstmals bio-faire „NoCap-Tomatenprodukte“ (und gewinnen für deren Weiterkauf zudem den Weltladen Vamos Caminando in Rheinfelden), die in Süditalien von Geflüchteten geerntet und produziert werden, die ordentliche Arbeitsverträge und gerechten Lohn bekommen sowie eine menschenwürdige Unterkunft und Hilfe bei der Integration.

 

Christiane Lüst vom Öko & Fair Umweltzentrum Gauting/bei München bringt uns die Produkte persönlich vorbei (mehrere hundert Dosen und Flaschen!). Sie hat für die NoCap-Projekte/Produkte eine extra Homepage eingerichtet. Dort heißt es: "NoCap kämpft gegen das sogenannte Caporalato-System. Es wird von der Mafia kontrolliert, die “Vorarbeiter” einsetzt, um mit skrupelloser Gewalt und Erpressung von den meist afrikanischen Erntehelfern [Geflüchtete[ in den Ghettos den ohnehin geringen Lohn wieder für Transport, Miete für Wellblech- und Plastikplanenzelte und Wasserflaschen abnimmt. Das System nutzt die Hilflosigkeit der [geflüchteten] Menschen aus, weil sie keine Aufenthaltsgenehmigung oder Duldungspapiere haben oder ein Asylantrag abgelehnt wurde und eine Abschiebung droht.

 

Leider wird das Caporalato-System von der italienischen Regierung noch immer toleriert. Denn die italienische industrielle Landwirtschaft ist von billigen Erntehelfern abhängig. Es sei denn, die Produkte werden zu höheren Preisen angeboten und die Kunden und Verbraucher akzeptieren die Preise für ethisch erzeugtes Gemüse und Obst. Auf diesem Weg gehen wir gerade."

 

18. April 2021: Gedenken an Corona-Opfer

Fast 80.000 Menschen sind allein in Deutschland in der Corona-Pandemie gestorben. Viele Angehörige konnten keinen Abschied nehmen. Eine nationale Trauerfeier soll heute Trost spenden. Auch wir als Kommunität läuten heute um 13 Uhr unsere Glocke, werden Kerzen in die Fenster stellen und im Abendgebet gedenken.

 

08. September 2020: Kommunität ist "United4Rescue" beigetreten

Gastfreundschaft ist uns als Kommunität ein zentrales Anliegen. Dabei zählt für uns jeder Mensch als Geschöpf Gottes - unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Sprache, ethnischer Herkunft etc. Und deshalb gilt natürlich auch: Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.

United4Rescue ist das Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung. Es verbindet 740 Organisationen und Gruppen (Stand: 31.03.2021), die dem Sterben im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen wollen (s. Bündniserklärung). Die Mehrzahl kommt aus dem kirchlichen Bereich. Gemeinsam wurde das Schiff „Sea-Watch 4“ gekauft und ins Mittelmeer zur Seenotrettung geschickt (Film), weitere sollen folgen (z.B. "Sea-Eye 4"). Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm ist einer der Hauptbefürworter.

 

Februar 2020: Kurzfilm über die Kommunität

Der Evangelische Rundfunkdienst Baden (ERB) hat einen knapp 4min-Film über uns als Kommunität gedreht. Sie finden das Video hier.